SPD-Frauen lassen bei der Bahn nicht locker

MdB und MdL

Bahnhaltepunkte in Essenbach entlasten den Verkehr

Bereits seit 2012 setzt sich die SPD-Kreistagsfraktion für die Wiedereröffnung der Bahnhaltepunkte in der Gemeinde Essenbach ein.

Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller unterstützt den Wunsch der Essenbacher Bürgerinnen und Bürger nach einem verbesserten ÖPNV-Angebot seit ihrem Einzug in den Bayerischen Landtag und hat hierzu schon mehrmals Kontakt mit den Verantwortlichen der Bahn aufgenommen.

Im Rahmen der „Stationsoffensive Bayern“ sollen nun 20 neue Bahnhaltepunkte in Bayern eingerichtet werden. Unverständlicherweise ist keiner der beiden stillgelegten Bahnhaltepunkte der Gemeinde Essenbach – in Mirskofen und in Oberahrain – auf der Liste der neuen Stationen zu finden. „Und dies, obwohl sowohl der Landkreis Landshut als auch die Gemeinde Essenbach diese an die Bahn gemeldet hatten“, kritisiert die Essenbacher Kreisrätin Filiz Cetin die intransparente Entscheidung.

Um Unterstützung durch die Bundespolitik für dieses wichtige Projekt zu bekommen, das die Pendlerströme entlang der B15 sowohl nach Landshut als auch nach Regensburg entlasten könnte, hatten die beiden SPD-Kreisrätinnen die Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl nach Mirskofen eingeladen, damit sie sich ein Bild von der Situation vor Ort machen konnte. Die Bundestagsabgeordnete aus Landau ist Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags und sie versprach, sich mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft in Verbindung zu setzen und um eine neue Bewertung zu bitten.

„In der Gemeinde Essenbach liegen zwei Zugstrecken: München-Regensburg und München-Passau und in keinem der Züge können unsere Bürgerinnen und Bürger mitfahren“, stellte Kreisrätin Filiz Cetin fest, die sich auch im Wirtschaftsausschuss des Landkreises Landshut für die Reaktivierung der Bahnhaltepunkte einsetzt.

„Essenbach ist eine der größten Gemeinden in unserem Landkreis“, so Müller. Fast 12.000 Menschen leben in dieser Gemeinde und auch die Pendlerinnen und Pendler aus der Region Hohenthann oder Rottenburg könnten durch einen Bahnhalt in Essenbach profitieren und die Verkehrswege nach Landshut entlasten. „Hier wäre eine strategisch wichtige Stelle für einen Bahnhaltepunkt“, waren sich die SPD-Politikerinnen bei ihrem Vor-Ort-Termin in Mirskofen einig. „Wir lassen hier nicht locker“.

Bildunterschrift: Kämpfen für Bahnhaltepunkte in Essenbach: (v.l.) Ruth Müller, MdL, Rita Hagl-Kehl, MdB und Kreisrätin Filiz Cetin

 

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